Bericht POW WOW Österreichcamp 2026
Nach acht Jahren war es nun endlich wieder soweit und fast 140 Royal Rangers aus ganz Österreich trafen sich vom 12. bis 17. Juli zum POW WOW Österreichcamp am Scout Camp Austria in der Nähe des Attersees.
Unter dem Motto Pioniere im Wilden Westen errichteten wir unsere Campstadt, bauten unsere Koch- und Essplätze sowie unserer Zelte auf, kochten gemeinsam am Feuer, schlossen neue oder vertieften alte Freundschaften und entdeckten gemeinsam in den Abendveranstaltungen und bei den Morgenandachten in den Teams, was es heißt ein Pionier zu sein. Jede Abendveranstaltung wurde von einem kleinen Anspiel eingeleitet. Ein Pionier:
… weiß, dass er geliebt ist
… vertraut auf Gottes Kraft
… lässt sich Retten
… hat die beste Ausrüstung
… ist ein Wegbereiter
In den Logbuchzeiten konnten die Fähigkeiten und Fertigkeiten aus dem Logbuch zu den Themen Feuer, Werkezeuge, Orientierung, draußen unterwegs sein oder Knoten, die für das nächste Abzeichen notwendig sind, erlernt und Prüfungen absolviert werden. Nebenbei wurden zwei Seminare angeboten, die sich mit den digitalen Herausforderungen unserer Zeit beschäftigten - „Wie das Internet und steuert“ & „Onlinefallen und Cybermobbing“. Während der Workshopzeiten gab es die Möglichkeit verschiedenste Workshops bei den Stämmen zu besuchen, wie Schmuck aus Hufnägeln oder Henna Tattoos, Anzünder und Zunder herstellen, Schnurkreisel, Jeansfransen, Frisbee Scheiben oder Halstuchknoten basteln oder auch Kerzen zu gießen oder ein Motiv in ein Linolblatt zu schnitzen, um daraus eigene Camppostkarten herzustellen. Dazwischen gab es immer Zeit um Fußball, Volleyball oder Spikeball zu spielen oder sich im angrenzenden Bach abzukühlen. Am Mittwoch unserem „freien Tag“ gab es die Möglichkeit Bogen schießen und Axt werfen auszuprobieren, an einer Floßbauchallenge teilzunehmen, Flag Football zu spielen oder den Bach bei einer Bachwanderung zu erkunden, wobei neben richtig schönen Badestellen auch viele Flusskrebse entdeckt wurden.
Alle Rangers ab 12 Jahren konnten an einem 24h Hajk teilnehmen, draußen im Biwak übernachten, am Trangia kochen und insgesamt 28 Kilometer in vier Teams zurückzulegen.
Nach den Abendveranstaltungen öffnete das Campcafé und bot jeden Tag eine andere Leckerei an, Lagerfeuer wurden entzündet, Gitarren ausgepackt und das letzte Licht für Ballspiele ausgenutzt bevor dann an den Unterständen im Taschenlampenlicht noch das eine oder andere Kartenspiel gespielt wurde.
Nach einem gemeinsamen Campspiel mit allen Campteilnehmern am Donnerstagnachmittag hieß es am Freitag schon wieder alles abbauen und zusammenzupacken. Gemeinsam mit vielen Rangers-Händen war auch das schnell geschafft und das letzte Auto verließ den leeren Campplatz gegen 14 Uhr.
Es war eine richtig geniale Zeit zusammen und wir freuen uns auf unser nächstes gemeinsames Camp.
Hier nun ein paar Fotos und ein Video damit ihr einen Eindruck von unserem Royal Rangers Leben erhaltet.